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Erholungszentrumbekommt ein Meerwasserbecken

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image Die drei Bürgermeister Jos Roller (Lorentzweiler), Guy Arendt (Walferdingen) und Jean-Pierre Klein (Steinsel) bei der Grundsteinlegung (v.l.n.r.)

Die „Piscine intercommunale de l’Alzette“ (PIDAL), die gemeinsam von den Gemeinden Lorentzweiler, Steinsel und Walferdingen betrieben wird, hat ihre Türen im Jahr 1981 geöffnet und die Verantwortlichen haben seither stets darauf geachtet, ihr Angebot den neuesten Markttendenzen anzupassen. Carlo Kass

WALFERDINGEN - Im Jahre 1991 kamen klassische Sauna, Biosauna, türkisches Bad, Whirlpool und Fitness-Center zum Erlebnis-Schwimmbad dazu. Zu dieser Zeit war die Bar im Saunabereich schon sehr fortschrittlich für Luxemburg. Diese Infrastrukturen kannten einen derart großen Erfolg, dass eine Vergrößerung vorprogrammiert war.
So kam es dann auch im Jahre 2001, dass der Außenbereich gestaltet wurde mit einer einmaligen Erholungslandschaft mit Holzfeuer-Sauna in angenehm warmen Chalets, einem Außenschwimmbecken, einer großzügigen Liegewiese und der Restaurant-Bar „Pidal Club“. Parallel dazu wurde das Fitness-Center vergrößert.

Investition von 9,2 Millionen Euro

Im Bestreben, immer Vorreiter zu sein, was die aktuellen Tendenzen im Wellness-Bereich anbelangt, haben die Verantwortlichen der Pidal nun entschieden, 9,2 Millionen Euro in diese neue Wellness-Oase in Walferdingen zu investierten.
Auf dem bestehenden Parkplatz vor dem jetzigen Haupteingang entsteht ein dreistöckiges Gebäude. Der Eingang mit dem Empfangsbereich wird sehr besucherfreundlich eingerichtet, damit man sich von Beginn an wohlfühlt. Der erste Stock gehört dem Fitness- und dem Sanitärbereich. Im zweiten Stockwerk wird ein in der Großregion einzigartiges Wellness-Konzept umgesetzt. Der Kunde hat hier die Wahl zwischen mehreren Massagen aus aller Welt und kann sich zugleich kulinarisch verwöhnen lassen. Vier flexible Spa-Suiten können entweder allein oder in der Gruppe genutzt werden. Diese bieten Sauna und türkisches Bad und hier kann man sehr individuelle Körperpflegen in Anspruch nehmen.

13 neue Arbeitsplätze

Der dritte Stock ist dann der Erholung und der Schönheit vorbehalten mit allerlei Anwendungen in drei modernen Beauty-Kabinen. Der wohl größte Anziehungspunkt dieses Centers wird aber ein Meerwasserbecken sein, welches dem Benutzer erlaubt, im Salzwasser zu schweben wie die Touristen im Toten Meer. Licht- und Musiktherapien runden diesen Besuch noch ab.
Das Projekt wurde von „Tetra Architectes Paul Kayser et Associés“ aus Bartringen gezeichnet. Das Büro „Simon & Christiansen – ingénieurs-conseils“ aus Capellen ist für den Bau, die Statik und die Sicherheit zuständig. Die technische Leitung obliegt „Goblet Lavandier & Associés“, während die Firma Secolux die technische Kontrolle gewährleistet. Mittelfristig werden hier 13 neue Arbeitsplätze entstehen. Das Ende der Arbeiten ist – so weit das Wetter mitspielt – für Herbst 2010 vorgesehen. Während der gesamten Bauzeit bleibt das Freizeitzentrum wie gewohnt für die Besucher zugänglich. 

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